Sitzt der Sattel richtig?

Nur bei einem richtig sitzenden Sattel ist gewährleistet, dass ein Pferd sich optimal bewegen und Höchstleistungen zeigen kann. Sitzt der Sattel falsch, ist das Pferd in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt und kann schmerzhafte Druckstellen bekommen.

Zur Überprüfung der Sattellage wird der Sattel leicht auf den Widerrist gelegt und bis knapp hinter das Schulterblatt geführt. Wenn der Reiter einige Runden geritten ist, sollte der Sattel wie im Beispiel rechts liegen.

Stimmen Widerristfreiheit, Sattelschwerpunkt, Wirbelsäulenfreiheit und Sattelgurtlage nicht mit diesem Beispiel überein, sollte der Sattel mit Hilfe eines Maßblattes neu angepasst werden.

1 – Widerristfreiheit
Der Sattelkopf des Sattels liegt hinter dem Schulterblatt, zwischen Wirbelsäule und Sattel passen zwei Finger übereinander.

2 – Sattelschwerpunkt

Sattelkopf und Efterkante des Sattelendes liegen auf einer waagerechten Linie, der tiefste Punkt des Sattels befindet sich in der Sitzmitte.

3 – Wirbelsäulenfreiheit
Der Sattel drückt nicht auf die Wirbelsäule, der Kissenkanal ist breit genug und bietet rechts und links der Wirbelsäule ausreichend Platz.

4 – Sattelgurtlage

Bei angegurtetem Sattel liegt der Sattelgurt mindestens vier Finger breit hinter dem Ellenbogen des Pferdes.

 

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